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projekte:fahrradbruecke-rur

Veloroute Valencienner Straße <=> Innenstadt

Hier wird ein teilweise kostspieliges, aber prestigeträchtiges Projekt mit Fahrradbrücke über die Rur grob auf Machbarkeit geprüft.

Nachtrag: wie sich herausstellt, ist die Idee nicht neu. Diese findet sich sogar im Masterplan. Allerdings ohne den Blickwinkel Radverkehr. Etwa eine Weiterführung bis zur Valencienner Straße ist nicht enthalten. Siehe S. 234 und 235.

Die rot gestrichelte Route wird bereits in Zusammenhang mit Sanierungsvorschlägen an der Valencienner Straße angesprochen. Einige Vorzüge sind dort bereits genannt und werden hier punktweise zusammengefasst:

  • Die Tivolistraße wird entlastet; Sanierungen dort sind weniger dringlich.
  • Die Aachener Straße wird etwas entlastet, weil diese bisher Fahrradverkehr von der Valencienner Straße und der Monschauer Straße bündelt.
  • Mit Finanzamt, Amtsgericht und Rentenversicherung sind drei größere Arbeitgeber präsent. Für Mitarbeiter aus dem westlichen Düren wäre diese Fahrradstrecke eine hervorragende Berufsverkehrsstrecke, auch zu Arbeitsplätzen in der Innenstadt.
  • Die Route endet an einer herausgehobenen Lage vor dem Leopold-Hoesch-Museum. Von dort können Radfahrende bequem ins Zentrum fahren. Zudem befindet sich dort eine Grundschule.
  • Die Route ist schnell: nur eine Ampelanlage (August-Klotz-Straße), dessen Wartezeiten verkürzt werden können.
  • Die große, für Radfahrende unübersichtliche Kreuzungen (August-Klotz-Straße) müssen nicht überquert werden.

Insgesamt geht es um eine Win-Win-Situation für Kfz und Radfahrende. Wenn die Brücke auch noch ein architektonisches Highlight wird, hat Düren mit einer solchen Strecke über die Region hinaus sogar Vorbildcharakter.

Der Abschnitt der Straße Im Stadtpark könnte bis einschließlich der Querung der Rurstraße als Fahrradstraße ausgewiesen werden. Die Überquerung der Rurstraße wäre damit auch sicherer. Die Tatsache, dass der ganze Bereich als Tempo-30-Zone ausgewiesen ist, dürfte Einiges in diesem Sinn erleichtern.

Die Bilder sind in Reihenfolge der Strecke stadtauswärts angeordnet.


Die Goethestraße bildet der Anfang dieser Route. Für einen reibungslosen Radverkehr von und zum Hoeschplatz - und damit zur Innenstadt - ist eine fahrradfreundlichere Überquering über die August-Klotz-Straße sinnvoll, ggf. auch mit geringeren Wartezeiten vor der Ampel.


Hier sieht man die Kreuzung der Straße Im Stadtpark zur Rurstraße. Der Versatz zur Goethestraße ist relativ gering, so dass eine Fahrradstraßenführung bis zum Anfang der Goethestraße realistisch ist. Die Rurstraße ist breiter als es auf diesem Bild aussieht. Weil auch die Rurstraße Bestandteil der Tempo-30-Zone ist, sollte es einfach sein, dem Radverkehr Vorrang zu gewähren. Abgesehen davon gibt es in beiden Richtungen der Rurstraße Ampelkreuzungen, so dass es unerheblich ist, wenn der Verkehr genau in der Mitte halten muss.


Ansicht dieser Kreuzung mit Versatz von der Rurstraße aus.


Im Stadtpark, Ansicht auf die Rurtalbahn.


Zu einer Bahnüberquerung wird einen Anstieg benötigt. Anhand dieses Bildes wird erkennbar, dass dies möglich ist, wenn auch knapp. Konkret gibt es dann von drei Seiten eine Art Rampe.


Ansicht „Brückenkopf“ zur anderen Seite der Rur. Selbstverständlich wird der Brückenkopf erst nach dem Gleisbett anfangen.


rurbruecke.jpgKönnte eine Brücke etwa so aussehen?

(Bild einem Flyer der Gemeinde Riedlingen entnommen)


Ansicht „Brückenkopf“ an der anderen Seite. Genau in der Mitte des Bildes ist die Straße Im Stadtpark zu sehen. Wahrscheinlich aber wäre es sinnvoller, den Brückenkopf links der beiden Bäume anzuordnen (die gegenüberliegende Seite wäre aber weniger deutlich zu sehen).

Das Bild entstand an der Stelle des asphaltierten Fußweges entlang der Rur. Sinnvoll wäre es, wenn die Brücke westseitig etwas über die Rurufer hinaus führt, und der Fußweg abgesenkt wird. Genau so ist es auch bei den anderen Brücken über die Tivolistraße und die Johannesbrücke.


Gleicher Standort wie beim vorherigen Bild, 180° gedreht. Just von hier aus würde die Radroute abschüssig durch den Park verlaufen.

Ein Abzweig nach südost würde alle Altersgruppen eine attraktive und sichere Gesamtstrecke bieten, auch aus der Monschauer Straße kommend. Man kann ohne Überquerung dieser Straße einfach unter der Johannesbrücke zur neuen Fahrradbrücke gelangen. Insgesamt bietet sich somit eine sichere Routenstrecke zur Innenstadt, welche große Teile Dürens links der Rur abdeckt.


Ansicht von der Valencienner Straße. Der Eingang zum Park (und Spielplatz) ist rechts zu sehen. Just in der Mitte des Bildes bietet sich der Durchbruch für den Radweg an, der gerade links am Spielplatz vorbei geführt würde.

Eine breite Schwelle schräg quer über die Straße gewährleistet, dass Kraftfahrzeuge an dieser Stelle langsam fahren.

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projekte/fahrradbruecke-rur.txt · Zuletzt geändert: 2018/04/25 15:41 von rob